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T-CITY HOYERSWERDA
Das Gesamtprojekt

Gemeinsames Statement des Teilnehmerteams zum Ansatz und Nutzen des Projekts

„Was soll sich in unserer Stadt nach fünf Jahren durch die gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG und weiteren Partnern umgesetzten Projekte konkret verändert haben?“

In fünf Jahren wird Hoyerswerda als T-City international bekannt sein.
Die vom Projektteam entwickelten "T-Planets" (siehe Einzelprojekt), die als Marketing- und Vertriebsplattform fungieren, sorgen bereits seit Jahren für hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.
Bereits die Entwicklung des ersten "Planets" wurde von den Medien mit großem Interesse begleitet. Das Absetzen des ersten "Planets" war ein Mega-Event.
Fast alle Menschen in der Stadt haben sich inzwischen an das innovative und schnellste Netz angeschlossen, nachdem sie sich im "T-Planet" von den neuen Möglichkeiten überzeugen konnten.
Durch das große Interesse der Bevölkerung und unzähliger Touristen werden sich Produktentwickler und Dienstleister für die in unmittelbarer Nähe (Dresden) angesiedelten Informatikunternehmen, wie beispielsweise die Deutsche Telekom niederlassen.
Auf der Basis der Breitbandnutzung entwickelte Produkte können unmittelbar am und durch den Verbraucher im T-Planet getestet werden.
Hoyerswerda ist die Kommunikationszentrale des Lausitzer Seenlandes, der größten künstlich geschaffenen Seenlandschaft Europas.
Im Seenland wird ein umfangreiches mehrsprachiges audiovisiuelles Leitsystem zur Kommunikation und Orientierung genutzt.
Die Bürger der Stadt Hoyerswerda können die Kommunikation mit Behörden, Dienstleistern und medizinischen Einrichtungen online abwickeln.
Viele Interessenten besuchen die Stadt und die T-Planets um die Möglichkeiten des Breitbandnetzes zu erfahren und zu erleben.
Diese haben sich als beste standardisierte Kommunikationsplattform zum Erfahren der Möglichkeiten des Breitbandnetzes erwiesen und werden in Hoyerswerda in Serienfertigung produziert.
Es gibt eine enorme Nachfrage nach den den innovativen Telekomprodukten.




Die Einzelprojekte

Projekt 1 - "T-Planet" Marketing- und Vertriebsplattform

Zwischen das technische Angebot des Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzes und dem Endkunden, der mit der Deutschen Telekom einen Nutzungsvertrag abschließt, sieht Hoyerswerda die Notwendigkeit einer Marketing- und Vertriebsplattform, die in mehrfacher Hinsicht Außenwirkung zeigt:Das Architektenteam um Dorit Baumeister hat dazu die "T-Planets" entwickelt.
Kugelförmige Baukörper, die an strategisch sinnvollen Punkten der Stadt "abgesetzt" werden.
Die graphische Umsetzung gibt eine erste Vorstellung von der Wirkung.
Die Außenwirkung:
- Das direkte Umfeld.
- Die Menschen in der Stadt.
- Die Region.
- Die Nation.
Begleitet werden die Entwicklung der "T-Planets", das Absetzen und das Event der ersten Nutzung durch eine offensive Öffentlichkeitsarbeit.
Auch die Weiterentwicklung und das wachsende Angebot an sinnvollen Inhalten wird durch ein kontinuierliches Eventmanagement öffentlichkeitswirksam vermarktet.

Gerade in Deutschland mit seiner sehr speziellen Medienlandschaft, wesentlich geprägt durch das über GEZ -Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Fernsehen, ist die Gewinnung neuer Marktanteile – auch die Durchsetzung neuer technischer Standards – eine echte Herausforderung.
Aus diesem Grund setzt die Bewerbung Hoyerswerdas in der 1. Runde weniger auf INHALTE, als auf eine konkrete Vermarktungsstrategie.
Der zukünftige NUTZER braucht zunächst Anreize zur Nutzung des Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzes.
Im Bereich Mobiltelefon werden Endkunden seit Jahren durch die kostengünstige oder kostenlose Abgabe von Abnahmegeräten (= Mobiltelefonen) in Verträge gebunden.
Diese Form der Kundenbindung (das hat die Vergangenheit gezeigt) ist dauerhaft nicht finanzierbar.
Sie kann auch aus mehreren Gründen auf das Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz nicht übertragen werden.
Die Bindung möglichst vieler Bewohner der Stadt Hoyerswerda ist jedoch das Ziel.
Diese kann allerdings nicht ausschließlich über INHALTE erfolgen.
Auch Ideen wie E-Government und E-Medication werden nicht zu einer wesentlichen Kundengenerierung führen.
Da zu jedem dieser virtuellen Angebote parallel immer das Angebot mit direktem menschlichem Kontakt existiert und existieren muss.
Alle derzeit vorstellbaren Inhalte können also (zumindest in einem Übergangszeitraum von mindestens 10 bis 15 Jahren) lediglich Zusatzangebot und nicht Ausschließlichkeitsangebot sein.
Das bedeutet: Der Einzelne kann diese virtuellen Angebote nutzen – er muss es aber nicht.
Hoyerswerda ist für die Kundengewinnung in doppelter Hinsicht Modellstadt:
1. Können in Hoyerswerda – wie in jeder anderen Stadt – Markt und Marktstrategien getestet werden,
2. aber ist Hoyerswerda in jedem Sinne eine Herausforderung:Als alternde Stadt mit überdurchschnittlich vielen älteren Menschen, die der neuen Technik eher skeptisch gegenüberstehen und außerdem durch die hohe Arbeitslosigkeit eine eher zurückhaltende Klientel.
Das bedeutet: Marktstrategien, die in Hoyerswerda erfolgreich erprobt, ausgef eilt und ausgereift werden, sind in anderen Städten mit Sicherheit ebenfalls erfolgreich.
Zur Kundengewinnung und dauerhaften Bindung schaltet Hoyerswerda aus den oben genannten Gründen zwischen die technische Möglichkeit (und die damit verbundenen Inhalte) einerseits und den Endabnehmer = Kunden auf der anderen Seite, eine Marketing- und Vertriebsplattform.
Dazu setzt die Architektin Dorit Baumeister an strategisch sinnvollen Punkten in der Stadt so genannte „T-Planets“ ab.
In diesen kugelförmigen Gebilden spiegelt sich im Ruhezustand die Umgebung wider.
Sie werden so als NEUES und doch INTEGRIERTES Element des eigenen Lebensumfeldes wahrgenommen.
In der Altstadt bilden sie einen postmodernen Kontrapunkt, in der Neustadt werden sie als Schritt in die Zukunft wahrgenommen.
Diese scheinbar nur auf einem Punkt ruhenden „T-Planets“ sind nach außen zugleich Projektionsplattform: Denkbar sind Farbeffekte, ebenso wie Werbeflächen.
Aber auch die Projektion von Inhalten auf der Außenhaut weckt die Aufmerksamkeit von Einwohnern und Gästen der Stadt.
Die "T-Planets" sollen NEUgierig machen und zum Betreten einladen.
Im Inneren erwarten die Besucher sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Angebote.
Hier können sie sich selbst davon überzeugen, welche zusätzlichen Möglichkeiten das Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz bietet. Sie sollen – auch durch eine Service-Orientierte Betreuung – nicht zum sofortigen Kauf gedrängt werden. Vielmehr steht das Wiederkommen, das „Mehr-Erfahren-Wollen“ im Vordergrund. Nicht der schnelle Erfolg – „Kundengenerierung koste es was es wolle“ – wird in Zukunft entscheidend sein. Im Gegenteil: Der zufriedene Kunde, der seine Entscheidung wirklich selbst und nach reiflicher Überlegung getroffen hat, wird der dauerhafte Kunde, der dem Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetz treu bleibt. Es gilt auch hier: Mehrwerte zu bieten, die Treue belohnen. So fühlen sich heute viele Städter dazu genötigt Kabelkunden von PrimaCom zu sein und gegebenenfalls zu bleiben. Allerdings fühlen sie sich genötigt, übervorteilt, sind daher unzufrieden und viele werden jede sich bietende Gelegenheit zu einem Wechsel nutzen.Eine positive Kundenbindung muss anders aussehen. Sie führt nicht nur zu kurzfristigen Erfolgen, sondern bindet die Kunden auch über lange Zeiträume. Der überzeugte Kunde lässt sich auch nicht von kurzfristigen Billigangeboten abwerben.Dabei von zentraler Bedeutung: Der Kunde muss sich in seinen Wünschen und Vorstellungen ernst genommen fühlen.Durch den direkten Kontakt können Kundenwünsche ermittelt und weitere Entwicklungen einbezogen werden. In der ersten Phase jedoch geht es darum, das Hochgeschwindigkeits- breitbandnetz am Markt zu etablieren, Kunden zu überzeugen und dann zu gewinnen. Die visionäre bauliche Umsetzung wird journalistisch von Interesse sein.Hier entsteht eine optimale, hoch effiziente Werbewirkung.Der MUT in Hoyerswerda zu investieren wird gleichfalls werbewirksam sein.Beides überregional.In der Stadt selbst wird es durch die zahlreich möglichen Direktkontakte zu massiver Kundenbindung kommen.
Die Projektgruppe in Hoyerswerda stellt sich ein Franchise-System vor, das den „Betreibern“ der „T-Planets“ finanzielle Anreize bietet.
Dieses System muss so weit ausgefeilt werden, dass nicht die schnelle Unterschrift belohnt wird, sondern auch Beratung und Überzeugungsarbeit.
Neben den zahlreichen „T-Planets“ gibt es eine große Kugel, die in Hoyerswerdas Neustadt – auf dem Lausitzer Platz – abgesetzt wird.
Das Architektenteam nennt sie den „Salon“.
Der Lausitzer Platz – der Treffpunkt für Alt und Jung – hier befindet sich der Busbahnhof, das Hoyerswerdaer Einkaufszentrum Lausitzcenter und die Lausitzhalle, die ein reiches Veranstaltungsangebot bietet und in Kürze auch die VHS und die Musikschule beherbergt.
Wenige Schritte entfernt sind die Stadtbibliothek und die Stadtmedienstelle.
Der Lausitzer Platz ist der Punkt mit dem meisten Publikumsverkehr in Hoyerswerda.
Im „Salon“ findet der Interessierte neben allen Angeboten der „T-Planets“ einen beeindruckenden Vorführraum …und natürlich Hinweise auf alle „T-Planets“ in der Stadt und im Lausitzer Seenland.
Der Salon bietet ganz bewusst nur eine sehr kleine Anzahl von Plätzen, die zudem teuer sind.
Hier wird ein (künstlicher) Mangel geschaffen, der in einer Zeit des Überflusses entsprechend den Wunsch zur Teilnahme erhöht (Bsp.: Frauenkirche, Grünes Gewölbe – beides Dresden).
Karten für den Hoyerswerdaer Salon sind bald nur auf Vorbestellung zu bekommen und entsprechend teuer.
Was kann der Nutzer hier erfahren?Eine sächsischen Besonderheit: Ein stark regionalisiertes Rundfunk- und Fernsehwesen.
So existiert in vielen kleineren Städten Regionalfernsehen.
Hoyerswerda hat bereits einen eignen Sender.
Außerdem – auch das, ein sächsisches Alleinstellungsmerkmal – gibt es in einigen ausgewählten Städten so genannte Ausbildungs- und Erprobungskanäle- Hoyerswerda ist eine der ganz wenigen Städte unter Hunderttausend Einwohner, die einen SAEK beherbergt.
Der SAEK ist ganz eng in die Findung und Erprobung von INHALTEN einzubinden.
Das kreative Potential, der vor allem jugendlichen Nutzer ist enorm.
Die technischen Voraussetzungen sind sehr gut.


Projekt 2 - Kommunikationszentrale "Lausitzer Seenland"

T-City Hoyerswerda ist die künftige Kommunikationszentrale für das Lausitzer Seenland.
Behörden, Dienstleister und Institutionen können über Content Management Plattformen Informationen und Services bereitstellen.
Im Lausitzer Seenland können Dank Hotspots und Breitbandverkabelung diese Informationen mit stationären und mobilen Endgeräten abgerufen werden.

Ausgehend von dieser Kommunikationszentrale soll sowohl Privatpersonen als auch Firmen ein leichteres und schnelleres Handling für das Bereitstellen von Angeboten und Informationen ermöglicht werden.
Dazu werden Breitbandkabel, HotSpots und UMTS-Verbindungen benötigt.
Über diese können auf Handy´s, PDA´s, Notebooks, Service-Terminals oder Desktop-PC´s Daten übertragen werden.
Dem Nutzer dieser Datendienste sollen dann unter anderem folgende Möglichkeiten zur Verfügung stehen:
* Für Touristen, Besucher und Einwohner-
- Abruf des Wegeleitsystems für Skater, Fahrradfahrer und Wanderer-
- Abruf des Routenplaners-
- Standortermittlung über GPS-
- Abruf von Informationen zu Veranstaltungen, Übernachtungsmöglichkeiten etc.-
- Abruf von Wetterinformationen und Wasserstandstiefen für Wassersportler

* Für Firmen und Anbieter -
- Bequemes Einstellen von Informationen und Angeboten-
- Meetings am oder auf dem Wasser

* Weitere Nutzungsmöglichkeiten-
- Schwimmende Internet-Cafe's-
- Buchungsmöglichkeiten-
- Bezahlmöglichkeiten

Informationen zu Service- und DienstleistungsanbieternHotel / Gastronomie / Werkstätten / Verleiher / Kultur....Skate-, Wander-, Rad- oder Wanderrouten können online geplant werden und bieten Auskunft über Punkte wie Gastronomoie, Hotels, Erlebnisstationen und Dienstleistungen auf der geplanten Route.
Weiterhin können Informationen zu Wetter und Wassertemperatur abgerufen werden.

Projekt 3 - Spirit of Zuse Convention

Die Spirit of Zuse Convention wird ein Treffen im Geiste Konrad Zuses.
Sie soll die Verknüpfungen von reiner Informatik, Wissenschaft, Kunst und Zukunftsforschung darstellen.
Dabei geht es durch die Vielfalt der Wissensrichtungen neue innovative aber auch vermarktbare und gewinnbringende Forschungs-, Projekt- und Produktentwicklungsansätze zu begründen.
Neben dem Konferenzcharakter dient die Spirit of Zuse Convention natürlich auch als Präsentationsort für neue Produkte.
Auf Grund der durch das Projekt T-City geschaffenen kompletten breitbandigen Vernetzung der Stadt Hoyerswerda, wird die gesamte Stadt, in Verbindung mit dem Lausitzer Seenland, welches völlig neuartige Locations bietet, der Conventionort sein.
Als zentrale Orte werden dazu die T-Planets dienen.
Aus dieser Convention heraus besteht auch die Möglichkeit einen Universitätscharakter zu entwickeln, welcher zum Beispiel Informatikstudenten die Chance bietet, begleitend zum technischen Teil des Studiums ein Semester "Querschnittsdenken" zu belegen, um durch die Verknüpfung einen entscheidenden Wissenszuwachs vermittelt zu bekommen.
Die Spirit of Zuse Convention findet jährlich statt.
Eine Woche lang wird Hoyerswerda Magnet für Computerbegeisterte Menschen.
Die Convention ist von großem öffentlichen Interesse begleitet.

Projektbeschreibung
1) Auktion Im Rahmen der "Spirit of Zuse Convention" werden signierte Computer oder Computerzubehöre prominenter Persönlichkeiten an die Stadt Hoyerswerda übergegeben.
Dies kann auch durch einen Besuch des Prominenten in der T-City Stadt erfolgen.
In dem ansässigen Computermuseum werden die Stücke ausgestellt und können das ganze Jahr über besichtigt werden.
Im Internet wird eine Plattform geschaffen, auf der man sich die gespendeten Computer ansehen kann.
In einer jährlich stattfindenden Auktion im Rahmen der Spirit of Zuse Convention in der T-City Hoyerswerda, werden die begehrten Stücke meistbietend versteigert.
Dabei kann man per Internet, mittels des Breitbandanschlusses der Telecom, die Versteigerung auf der ganzen Welt miterleben und mitbieten.
Mit dem Erlös der Auktion werden Jugendliche aus sozial schwachen Familien in Deutschland unterstützt.
Die Projekte richten sich gegen Rechtsextremismus und gegen die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen.
Außerdem werden Projekte für Jugendliche in der Region Hoyerswerda unterstützt.

2) "Spirit of Zuse Convention"
Diese Convention wäre aus heutiger Sicht weltweit einmalig, da die Ziele aber auch der Aufbau und die Herangehensweise losgelöst aus der bisher teilweise starren Sicht der reinen Technikanwendung herausgelöst wird.
Vielmehr geht es darum, die Rechentechnik und die Datenübermittlung als Grundlage des jetzigen aber auch zukünftigen persönlichen und gesellschaftlichen Lebens auf dieser Welt zu begreifen.
Die Voraussetzung dieser Convention ist natürlich das Vorhandensein der neuesten Techniken um die Möglichkeiten und Chancen auch praxistaugleich aufzeigen zu können, dabei geht es nicht nur um ein oder mehrere zusammenstehende Gebäude, es geht vielmehr um die Präsentation innerhalb einer gesamten Stadt.
Dieses könnte in unserem Projekt mit den über das Stadtgebiet verteilten T-Planets realisiert werden.
Durch die geschaffenen komplette breitbandige Vernetzung ist es dabei nicht notwendig, dass alle Interessenten und Vortragenden die gesamte Zeit auf der Convention anwesend sind, sondern weltweit an Präsentationen, Vorträgen und Diskussionen teilnehmen können.
Die Convention wird als international Ideenschmiede zur Produktentwicklung genutzt werden, sie wird dazu die Anstöße liefern, welche weiterzuentwickeln sind.
Da die Convention verschiedenste Interessensgebiete ansprechen wird, ergibt sich natürlich eine sehr große Chance Produkte und Produktideen dem vielfältig angesprochenen Publikum zu präsentieren.
Als erstes zu durchdenkendes und zu entwickelndes Produkt wird ein sogenanntes One-Touch User Interface vorgestellt, dieses soll als PC-loses Kommunikationsgerät dienen und dem Nutzer mittels nur einer Aktion die gewünschte Funktionalität (Kommunikation, Unterhaltung) anbieten und zur Verfügung stellen.
Erfindung des Ur-Computers 1936 - was ist 70, 80, 90, 100 Jahre danach daraus und damit geworden.
Was Wagner für Bayreuth oder Mozart für Salzburg ist Zuse für Hoyerswerda.Hoyerswerda soll für seine "Zuse - Convention" weltweit bekannt werden.Die Convention soll jedes Jahr in einer Woche im Juni stattfinden.
Während dieser Veranstaltungswoche wird der Geburtstag Zuses, am 22. Juni, feierlich begangen.
Im Jahre 2010, zu seinem 100. Geburtstag wird ein special Convention Jubiläum gefeiert.
Während der Convention wird die bereits 2001 ins Leben gerufene Zuse - Plakette vergeben.
Die zu Ehren des Erfinders an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich für die Pflege und Verbreitung des Erbes des Computererfinders engagieren.
Bisherige Ehrenträger sind Bundespräsident a.D. Professor Dr. Roman Herzog, Dr. Friedrich Genser und der langjährige Freund Zuses Professor Dr. Gumin.
Das Motto der Convention ist "Zuse: Erfinder, Unternehmer, Wissenschaftler und Künstler".
Die genauen Themen und die Inhalte variieren jedoch von Jahr zu Jahr.
a) "Zuse als Erfinder":
Zuses Ideen und Vision, einen Computer zu konstruieren, der den Menschen alltägliche Aufgaben und Routinearbeiten abnimmt, soll der Anknüpfungspunkt für den Zusewettbewerb werden.
Dabei sind Jugendliche aufgerufen, in ihrem Alltag nach Möglichkeiten zu suchen, das Leben zu verbessern.
Der Wettbewerb soll als "Ideenschmiede" genutzt werden, innovative Technologien zu entwickeln und den Geist Zuses weiter zu führen.
b) "Zuse als Wissenschaftler"
Weiterhin ist es das Ziel, ein Institut für Informatik der Fachhochschule Lausitz in Hoyerswerda zu etablieren.
Die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung neuer Technologien steht dabei im Mittelpunkt.
Beispielsweise wären regelmäßige wissenschaftliche Tagungen und Workshops, die dem Informationsaustausch dienen, denkbar.
Studierende werden in alle Aktivitäten integriert.
c) "Zuse als Unternehmer"
Eng mit der Entwicklung neuer Techniken, steht die Umsetzung der Technologien in die Praxis im Mittelpunkt der Veranstaltungen und Projekten zum Thema "Zuse als Erfinder".
Mithilfe von Workshops sollen verstärkt junge Menschen, die Unternehmensgründung nahe gebracht werden.
Ziel ist es, innovative Technologien auf den Markt zu bringen und für die Menschen nutzbar zu machen.
Damit wird die Vision Zuses, nach brauchbaren…Erfindungen/Techniken… weitergeführt.
d) "Zuse als Künstler"
Konrad Zuse ist nicht nur der Urvater des Computers, sonder auch Künstler und Maler….
Deshalb soll die Convention von verschiedenen Kunstprojekten begleitet werden, wie etwaProjektion seiner Bilder im entsprechenden Rahmen - virtuelle Ausstellung.

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